Donnerstag, 25. August 2011

Fieber von Bentley Little

Klappentext:

Hunt Jackson führt ein gutes Leben. Bis er eine Lebensversicherung abschließt. Ein Fehler. Denn er hat das Kleingedruckte nicht gelesen: Sollten Sie Drohanrufe von uns erhalten, legen Sie bitte nicht auf Sollten wir Ihre Wohnung verwüsten, rufen Sie nicht die Polizei Sollten wir Sie in ein Sanatorium zwangseinweisen, hat Flucht keinen Sinn Und sollten wir als Rückversicherung ein Stück Menschenfleisch benötigen: Laufen Sie ruhig. Wir finden Sie überall.



Was wäre, wenn immer im richtigen Moment ein Versicherungsvertreter vor Ihrer Türe stünde?
Anfangs wäre man evtl. noch erfreut, aber dann wird es irgendwann unheimlich. Hunt macht die erschreckende Erfahrung, dass die Versicherung seiner Träume gerne dafür sorgt, dass er versichert sein muss. Ob er will oder nicht, er muss unterschreiben, sonst....

Seien wir ehrlich! Von Bentley Little's Romanen muss man Fan sein, sonst wird es schnell langweilig. Auch hier wird eine anfangs geniale Story in ein übertriebenes und altbekanntes Ende münden. Typisch Bentley Little eben. Jedoch liest sich der Roman flüssig und rasant, so dass man nach einem anstrengenden Arbeitstag durchaus das Maß an Unterhaltung bekommt, das man gerade ertragen kann.

Ein weiterer Pluspunkt: "Fieber" kann auch von meinem 12-jährigen Sohn gelesen werden, denn im Gegensatz zu seinen anderen Romanen hat Little hier auf extreme Sexszenen verzichtet.

Für mich als Fan auf jeden Fall lesenswert, obwohl die Vorhersehbarkeit der Romanentwicklung mich langsam ein wenig nervt.
Anspruchsvolle Leser sollten Abstand nehmen. Zu seicht für Euch ;-)

Erschienen am 15. September 2009 als Taschenbuch von Bastei Lübbe mit 480 Seiten zu 8,95 Euro

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