Dienstag, 23. August 2011

Unheil von Bentley Little

Klappentext:

Sie suchen Ruhe und Erholung? Dann ist das "Reata" der perfekte Ort für Ihren Urlaub. Unser gemütliches Resort liegt mitten in der Wüste von Arizona, ruhig und abgeschieden. Ein wahres Paradies für Familien mit Kindern! Leider hat es in letzter Zeit ein paar tödliche Unfälle gegeben. Stören Sie sich auch nicht daran, dass gelegentlich Gäste spurlos verschwinden. Für den Fall, dass Sie Blutflecken auf dem Teppich in Ihrem Zimmer entdecken, verständigen Sie bitte unser Reinigungspersonal. Und dann ist da noch dieses Ding im Pool. Sollten Sie irgendwann der letzte Gast in unserem Hotel sein, denken Sie daran: In der Wüste hört Sie niemand schreien ...



Was der Klappentext verspricht, das hält er auch.
"Unheil" entfaltet, wie die vorherigen Romane von Bentley Little, nach und nach seinen eigenen Horror.
Die Story beginnt mit einer Luxusreise und der Hoffnung auf Entspannung. Letztlich geschehen aber nach und nach immer verstörendere Dinge im Reata-Resort, so dass der Leser schnell dahinter kommt, dass dort etwas nicht stimmt.
Die Schreibweise ist relativ einfach zu erklären:
Man stelle sich einen Stephen King vor, entfernt die endlos langen Beschreibungen und die unnötigen Schachtelsätze und reduziere das Ganze aufs Wesentliche. Schon hat man einen sehr gelungenen Roman von Bentley Little.
Wie auch bei den Vorgängerromanen (ohne jetzt spoilern zu wollen), erwartet uns hier ein recht krasses und grausiges Ende. Das herauszufinden, sollte einem der Kauf dieses Buches Wert sein.

Ich habe mich jedenfalls königlich gegruselt und hervorragend unterhalten. Dieses Buch erhält von mir das Prädikat: In-einem-durch-Verschlinger

Gruselfaktor nach Schulnoten: gut (+)

Preis als Taschenbuch: 8,99 Euro für 464 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe

Erschienen: 6. Mai 2010

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