Samstag, 24. September 2011

Das Treffen von Richard Laymon



Inhalt:

Sie treffen sich jedes Jahr für eine Woche: fünf junge Frauen, beste Freundinnen seit dem College und immer auf der Suche nach Abenteuern. Dieses Jahr haben sie die Totem Pole Lodge für ihr Treffen ausgewählt, ein verlassenes Sporthotel mitten im Wald. Schlechte Wahl! Vor Jahren wurde hier ein furchtbares Verbrechen verübt – und als die Freundinnen herauszufinden versuchen, was damals wirklich geschehen ist, wird klar, dass das Hotel keineswegs so verlassen ist, wie es scheint …


Dieser Roman von Laymon ist einer von denen, die einen das Fingernägelkauen lehren. In üblicher Laymon-Manier bekommen wir hier das volle Programm. In der verlassenen Hotelanlage spielen sich mehr als spannende Dinge ab, so dass man oft atemlos auf das nächste Happening wartet. Natürlich wird auch hier, wie in allen Romanen von Laymon, mit Horror-Klischees gespielt. Es wird plötzlich dunkel, Lampen gehen kaputt, man sieht die Hand nicht mehr vor Augen, und etwas Schreckliches passiert in der Dunkelphase. Wenn man nun aber glaubt, dass alles vorhersehbar ist, dann hat man nicht mit Richard Laymon gerechnet. Durch den ganzen Roman zieht sich ein fast unerträgliches Grauen. Einerseits möchte man sofort aufhören zu lesen, weil man es kaum noch aushält. Andererseits kann und will man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Wie in allen seinen Romanen spart Laymon auch hier nicht am Sex und an reichlich Kraftausdrücken. Pingelige Gemüter sollten eher zu anderer Lektüre greifen.
Wer das Grauen liebt und sich in einer beklemmenden Atmosphäre wohl fühlt, darf sich diesen Roman nicht entgehen lassen.


Heyne TB

9,95 Euro

560 Seiten

Kommentare:

  1. Das Buch hört sich aber wirklich spannend an!
    Eine super tolle Rezi!!

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  2. Bin dein neuer Leser ^^
    Ich mag dein blutiges Design *.* Sieht toll aus =)
    Gruß Hanna :*

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  3. Hallo Hanna, willkommen im Blutbad *gg*

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  4. Ja das Design finde ich auch richtig klasse ;)

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