Dienstag, 24. Januar 2012

Awards, Rezensionen und Co.

AWARDS:
Es gibt da einige Dinge, die ich ganz gerne kurz erklären möchte.
Schon oft haben mich Awards erreicht. Es ist von mir keine böse Absicht, Awards nicht zu würdigen, nicht weiter zu geben und nicht auf meinem Blog zu zeigen. Ich sehe schlicht und einfach keinen Sinn darin, diese Art von Awards in Kettenbriefmanier zu vergeben und zu verbreiten. Ich möchte keinen Award, den außer mir noch zehn andere Blogs bekommen, weil sie so ein niedliches Design haben, oder weil man so gut befreundet ist. Zudem fehlt mir auch schlicht und einfach die Zeit, auf zig Blogs vorbei zu schauen, um diese Awards dann wieder zu verteilen, auf dass sie irgendwann jeder hat.
Außerdem: Ist Euch schon aufgefallen, dass ich einen Horrorbuchblog mit entsprechendem Design betreibe? Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass ich hier Awardbildchen mit: Elfen, Engeln, Hundis, Katzis, Babies, Blümis und Konsorten einbinde?
No way ;-)

REZENSIONEN:
Sicher ist es schon aufgefallen, dass ich nicht täglich 5 Rezensionen abliefere.
Das liegt zum Einen daran, dass ich noch ein Leben nach dem Blog besitze und zum Anderen, dass ich nicht gnadenlos ALLES rezensiere, was mir in die Finger kommt. Wie auch im wahren Leben setze ich eher auf Qualität statt auf Quantität. Nobody is perfect. Auch ich nicht. Dennoch sträuben sich mir die Haare, wenn ich auf Facebook JEDEN TAG die Links zu den Rezensionen anklicke und immer wieder realisiere, dass die deutsche Rechtschreibung und Grammatik anscheinend an den meisten Bloggern komplett vorbei gerauscht sind.

Es gibt online Rechtschreibprüfungen, Wörterbücher, Hilfeseiten, und und und. Nutzt sie und schreibt lieber nur eine Rezi im Monat, statt zwei Stück täglich. Glaubt mir, kein Verlag schickt Euch ein Buch, weil Ihr viel schreibt.
Bei einigen Blogs rollen sich mir regelmäßig die Zehnägel hoch. Ganz ehrlich, wäre ich ein Verlag, gäbs da von mir KEIN Buch, denn einige Rezensionen grenzen schon an Geschäftsschädigung.
Sollte ich also irgendwo nicht in Euren Kommentaren dauernd rumjubeln, wie toll Eure Blogs und Eure Rezis sind, könnte das daran liegen, dass ich sie schlicht und einfach grottenschlecht finde und einfach nur zu höflich bin, es Euch zu sagen.

Eines liegt mir noch am Herzen:
Teil einer Rezension ist es nicht, zu beschreiben, wie das Buch aussieht. Hallo??? Eure Blogger-App verfügt über die Möglichkeit, Bilder einzufügen. Wieso, zum Geier, meinen einige immer noch beschreiben zu müssen, wie der Wälzer aussieht?

Eine gute Inhaltsangabe ist oft der Klappentext. Den kurz zu zitieren reicht vollkommen aus. Ihr müsst nicht zusätzlich noch mit eigenen Worten das ganze Buch erzählen, nur, damit Ihr Eure Seite voll bekommt. Sinnvoll ist das bloß, wenn der Klappentext so daneben ist, dass er den Inhalt verfälscht.

Die Aussage: "Ich fand das Buch gut." ist wichtig. Wenn da die Rezension endet, ist das Mist, denn ich möchte gerne wissen, warum das so ist.
Und bitte, schreibt dann nicht: Ich fand das Buch gut, weil Edward so toll ist.

Danke fürs Lesen :-)