Samstag, 30. März 2013

Die weissen Männer - Arthur Gordon Wolf


Vorab wieder ein ganz herzliches Dankeschön an VOODOO PRESS für das Rezensionsexemplar und gleichzeitig an Arthur Gordon Wolf, der mir mein eigenes Exemplar so wunderbar signiert hat.

Wenn Freundinnen via Holo-Botschaft mit einem Schluss machen, bösartige Replikanten harmlose Nachbarn jagen und kauzige Arbeitskollegen über private Waffenarsenale verfügen, dann befindet man sich in Arthur Gordon Wolfs UMC-Saga.

Brandon Tolliver hätte sich im Leben nicht träumen lassen, dass sein bisher eher unauffälliges Dasein sich im Handumdrehen in einen einzigen Albtraum verwandeln könnte.
In einer Welt, in der die Technik weit über dem Menschen steht und niemand sich für die Belange anderer Leute interessiert, passiert in der Regel nicht viel, so lange man sich aus allem heraus hält.
Brandon ist zwar kein Supermann, hat aber das Herz am rechten Fleck. Diese Eigenschaft bringt ihn in Teufels Küche, als er seiner Nachbarin Miss Brookdahl zur Hilfe eilt. Eine Fehlfunktion ihres eigens für den Haushalt angeschafften Replikanten Alexander bringt die alte Dame in Gefahr. Brandon löst mit seiner Hilfsaktion, ohne es zu wissen, eine verhängnisvolle Kettenreaktion aus, die Unglaubliches ans Licht bringt. Sein Leben, wie er es kannte, endet und sein Dasein als Verfolgter beginnt.

Mit "Die Dunwich-Pforte" durfte ich bereits einen ersten Blick in die Welt von UMC werfen. Dort wurde ich für mein Interesse mit wunderbar gezeichneten Charakteren belohnt, die ich auch Monate später noch beschreiben könnte.
In "Die weissen Männer" ist genau das wieder hervorragend gelungen. Brandon, seines Zeichens eigentlich ein Vollblut-Loser, mutiert im Laufe der Story zu einem waschechten Helden. Er wächst von Mal zu Mal immer mehr über sich hinaus, ohne sich eigentlich darüber im Klaren zu sein. Ich liebe diesen Kerl - eine köstliche Mischung aus gutmütig und cool.
Die sonderbare Miss Brookdahl ist ein Herzchen für sich. Schrullig und dennoch sympathisch. Herrlich!
Und dann ist da noch der bösartige Replikant Alexander, bei dessen Schilderung es einem eiskalt den Rücken hinunter läuft. Obwohl diese Novelle aus der UMC-Saga komplett ohne paranormale Elemente auskommt, besorgt Alexander es dem Leser gründlich mit einer ordentlichen Portion Gänsehaut.
Wer oder was die weissen Männer sind, muss der geneigte Leser bitte selber entdecken, denn allzu viel möchte ich hier nicht breit treten.

Abgesehen von den wieder einmal saucoolen Figuren der Story, bekommt der Leser hier noch die volle Dosis Action geliefert. Eigentlich sollte Brandon uns richtig Leid tun, denn für ihn gibt es so gut wie keine Verschnaufpausen. Einmal die Beine in die Hände genommen, kann er diese für ziemlich lange Zeit nicht wieder loslassen. So wird er praktisch zum Stuntman seiner eigenen Lebensgeschichte und die Story liest sich rasant und packend.

Arthur Gordon Wolf verfügt über einen wunderbaren Humor, den er stellenweise in seinen angenehmen, eloquenten Schreibstil mit einfließen lässt. So ist es dann auch kein Wunder, dass ich mir an vielen Stellen das Grinsen nicht verkneifen konnte. Ich sage nur: Kosakentanz (und grinse schon wieder). Trotzdem kennt er genau die Grenze zum Klamauk, so dass die Novelle dadurch nicht ins Lächerliche abrutscht.
Um das Ganze etwas verständlicher zu beschreiben, fällt mir spontan die Szene aus Indiana Jones ein, in der ein Schwertkämpfer eine gefühlte halbe Stunde lang kunstvoll mit seiner Waffe herumfuchtelt, um dann furztrocken von Indie abgeknallt zu werden. Diese Art Unterhaltung, nur noch besser, bietet einem Arthur Gordon Wolf.

Wer nach "Die weissen Männer" immer noch nicht UMC-süchtig ist, ist eigentlich in der Abteilung Komapatient anzusiedeln.
Ich weiß, dass weitere UMC-Geschichten in Schubladen lagernd auf Veröffentlichung warten. Und ich weiß, dass ich früher oder später auf lieb gewonnene Figuren aus voran gegangenen Geschichten treffen werde. Das tröstet mich ein wenig über das schnelle, nach Fortsetzung schreiende Ende hinweg.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass mich das geniale Cover von Timo Kümmel und die Illustrationen von Thomas Hofmann total begeistert haben.
Lieber Timo Kümmel, dieses Cover ist wieder ein echtes Highlight für mein Bücherregal.

Fazit:
"Die weissen Männer" von Arthur Gordon Wolf ist wieder ein Stück Abenteuer aus der UMC-Welt, das absolut Lust auf mehr macht. Hier wurden Science Fiction, Action, Gefühl und Humor so gekonnt miteinander verwoben, dass ein Ende der Geschichte an dieser Stelle eigentlich indiskutabel ist. Deswegen hoffe ich, sehr bald einen weiteren Happen hingeworfen zu bekommen, damit ich dieses Abenteuer in meinem Kopf fortsetzen kann.  "Die weissen Männer" kann, obwohl Teil einer Saga, eigenständig und ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Details zum Buch:

Taschenbuch
Titelbild: Timo Kümmel
Innenillustrationen: Thomas Hofmann
ca. 120 Seiten
EUR 9,95 

HIER gibt es eine kostenlose Leseprobe.

Bitte bestellt dieses Buch direkt beim Verlag und füttert keine kostenintensiven Großhändler.

HIER geht es zum Shop von VOODOO PRESS.
 

         
  

 

Sonntag, 24. März 2013

Schwarze Fluten - Dean Koontz


Vorab ganz herzlichen Dank an fictionfantasy.de für das Rezensionsexemplar. 

Der junge Grillkoch Odd Thomas, wie immer ausgestattet mit seinen paranormalen Fähigkeiten, ist in „Schwarze Fluten“ mit seiner hochschwangeren Begleiterin Annamaria zu Gast auf Roseland. Obwohl die beiden sich noch nicht sehr lange kennen, verbindet sie ein unsichtbares und zudem rein platonisches Band. So ist es dann auch kein Wunder, dass Odd Thomas sich für das Mädel verantwortlich fühlt und sie beschützt, wo er nur kann.
Der imposante Landsitz Roseland gehört Noah Wolflaw, einem erfolgreichen Filmproduzenten, der mitunter selbst bemerkt hat, dass es auf seinem Anwesen nicht mit rechten Dingen zugeht. Natürlich lässt Odd Thomas sich diese Gelegenheit nicht entgehen und beginnt, den Dingen auf den Grund zu gehen. Als wäre das nicht schon stressig genug, bittet ihn auch noch eine Geisterfrau um Hilfe. Odd soll ihr verschwundenes Kind finden und ihr zur letzten Ruhe verhelfen.
Schneller als gedacht, befindet unser Held sich mitten im Chaos, denn wenn merkwürdige Kreaturen zum Angriff übergehen, Mausoleen schreckliche Geheimnisse verbergen und der Tag plötzlich zur Nacht wird, ist die Zeit zum Handeln gekommen.

„Schwarze Fluten“ ist inzwischen der fünfte Teil aus der Reihe um den jungen Odd Thomas.
Nach einer länger andauernden „Koontz-Flaute“ meinerseits, konnte diese Reihe mich endlich wieder für die Werke dieses Autors begeistern.
Dennoch stellten sich bei mir nach den ersten drei Teilen bereits leichte Ermüdungserscheinungen ein, die ich mir auch unter größten Bemühungen nicht verkneifen konnte.

Die Geschichte präsentiert sich dem Leser aus der Sicht des Hauptprotagonisten Odd Thomas, der sich mit allerhand Abenteuern und nebenher auch reichlich mit der Welt und sich selbst beschäftigt.
Wie viele Vorredner bereits bemerkten, kommt Odd nicht wirklich wie ein junger Mann Anfang zwanzig rüber. Seine eher tiefsinnigen Gespräche und Gedanken, kombiniert mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten, lassen ihn unfreiwillig um Jahre, wenn nicht sogar um Jahrzehnte, altern.
Das tut der Spannung zwar nicht weh, sorgt aber zwischendurch immer wieder für ein merkwürdiges Gefühl. Ich möchte mir ständig diesen jungen Burschen vorstellen, bekomme aber nie so wirklich das Bild eines Mannes im mittleren Alters aus dem Kopf, der schon alles gesehen und alles erlebt hat.
Statt sich so sehr auf Odd zu konzentrieren, hätte den anderen Charakteren vielleicht etwas mehr Zuwendung ganz gut gestanden.
Die schwangere Annamaria kommt mir ein wenig zu geheimnisvoll daher. Aber vielleicht sollten ihre mysteriösen Aussagen den Leser, der mitunter immer frustrierter wird, bei der Stange halten.

In der Regel sind gesellschafts- und medienkritische Seitenhiebe ab und zu ganz nett. Man schmunzelt, wenn man erkennt, wer oder was da gerade einen Schlag ins Genick erhalten hat. Irgendwann wird es aber zu viel. Ich erspare uns allen jetzt eine Liste der Personen, Filme und Dingen, die in „Schwarze Fluten“ ihr Fett weg bekommen.
Eigentlich möchte ich nur gut unterhalten werden. Seine Ansichten über Gott und die Welt und die Kritik an den verschiedensten Dingen dieses Lebens muss Koontz uns Lesern nicht unbedingt so aufdringlich auf's Auge drücken.
Diese Menge philosophischer Kundgebungen sorgte schließlich auch für unnötige Längen und von meiner Seite aus für einen Hauch von Langeweile.

Dennoch wartet Koontz mit ordentlich Action auf, die ein wenig über die oben genannten Kritikpunkte hinweg tröstet. So darf der Leser sich dann auch über verschiedenste Elemente wie z.B. Zeitreisen, Monster, Geister und eine gute Portion Humor freuen, die den Roman letztlich noch so eben retten.

Fazit:
„Schwarze Fluten“ von Dean Koontz hat mich leider nicht so gut unterhalten wie ich es mir erhofft hatte. Schade, dass diese Reihe sich von einem spannenden Pageturner in einen schnöden Fortsetzungskrampf verwandelt hat. Für Fans von Odd Thomas sicherlich noch immer ein kleiner Schatz im Buchregal – für mich jedoch der Punkt, an dem ich mich für immer von dieser Reihe verabschieden möchte. 

Details zum Buch:

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453267958
  • ISBN-13: 978-3453267954
  • Originaltitel: Odd Apocalypse
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,8 cm 
  • Preis: EUR 19,99

"Schwarze Fluten" kann HIER bestellt werden.


 


Mittwoch, 13. März 2013

Mängelexemplare - Anthologie


Heute möchte ich den werten Horrorfreunden eine geniale Anthologie ans Herz legen, die mein kleines, böses Herz zum Hüpfen gebracht hat.

Die erste Auflage als Taschenbuch wird erst im späten Frühjahr für die breite Leserschaft erhältlich sein.
Ich durfte das Werk jedoch vorab lesen, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Constantin Dupien  bedanke.

Zum Inhalt:

Auge um Auge - Constantin Dupien
Ruhe sanft! - Hans J. Muth
Der Prototyp - Lisanne Surborg
Thomas ist anders - Vincent Voss
Qualität hat ihren Preis - Martina Pawlak
Blind Date - Jana Oltersdorff
Bedrohte Art - Andreas Zwengel
Mängelexemplar - Stefanie Maucher
Im Watt versunken - Antonia Larás
Devourer – Der Verschlinger - Marc Gore
Heimkehr - Michael Sonntag
Die geteilte Seele - Nina Horvath
03:30 - Regina Müller
Karussells auf Rummelplätzen - Markus K. Korb
Nachwort von Claudia Junger

Immer, wenn man eigentlich überhaupt keine Zeit hat, kommt einem ein gutes Buch dazwischen.
Genau so geschah es auch bei der Anthologie "Mängelexemplare". Ich wollte zunächst nur kurz "drüber lesen", war aber bereits nach den ersten beiden Seiten so tief drin, dass ich nicht mehr vom Rechner weg konnte.

In "Mängelexemplare" findet der Leser eine breit gefächerte Auswahl an fesselnden Kurzgeschichten. 
Jede Geschichte trifft einen anderen Ton und übermittelt individuelle Lesegefühle. So durchlebt man auf den ca. 210 Seiten sowohl die wohlige Gänsehaut, als auch das entsetzte Schock-Gesicht. 
Allerdings werden mitunter auch leisere, dezentere Töne angeschlagen, deren Stimmungen sich eindringlich ins Gemüt brennen. Obwohl auch zwei Krimis dabei waren, auf die ich generell nicht so unbedingt kann, habe ich mich an keiner Stelle gelangweilt.
Einige der Autoren waren mir vorher nicht bekannt. Dafür haben meine Antennen für gute Horrorliteratur aber extrem gewackelt, als ich Namen wie Vincent Voss, Stefanie Maucher, Constantin Dupien, Nina Horvath, Marc Gore und Michael Sonntag las. Das sind alles Autoren, von denen ich bereits Bücher und/oder Kurzgeschichten kenne und von denen ich mir jederzeit blind das neuste Werk kaufen würde.
Für die Auswahl der teilnehmenden Autoren insgesamt hat der Herausgeber und Autor Constantin Dupien  ein wirklich feines Gespür gezeigt.
Bei manchen Anthologien überfliegt man auch mal die eine oder andere Geschichte, die einem nicht liegt.
Nicht so bei "Mängelexemplare". Hier hat mir tatsächlich jede einzelne Geschichte sehr gut gefallen. Eigentlich ist es auch genau das, was eine gute Anthologie ausmacht - eine durchweg gute Qualität von der ersten bis zur letzten Geschichte. Das hat dann letztendlich auch dazu geführt, dass ich das komplette Buch in nur zwei Lesesitzungen in mich hinein gefressen habe. 


Fazit:

In der Anthologie „Mängelexemplare: Makabre Erzählungen“ hat der Herausgeber Constantin Dupien einen Großteil der besten Autoren miteinander vereint, die der deutsche Buchmarkt zu bieten hat.

Der perfekt aufeinander abgestimmte Mix aus Horror, Science-Fiction, Krimi, Mystery und Steampunk enthält die geballte Wortgewalt von insgesamt vierzehn Autoren, die dem Leser alles abverlangt. Jeder einzelne von ihnen überzeugt mit seinem eigenen Stil. Die Geschichten erzeugen im Leser die komplette Bandbreite zur Verfügung stehender Emotionen. Dieses Buch sollte folgende Warnung enthalten: „Der Genuss dieser Anthologie führt zum zügellosen Googeln der teilnehmenden Autoren mit anschließender Bestellung bereits veröffentlichter Werke.“



Sonntag, 3. März 2013

Hinter dem Schleier - Lydia Laube



Heute stelle ich mal wieder ein Buch aus der Reihe "Der etwas andere Horror" vor.
Es handelt sich um die wahre Geschichte von Lydia Laube mit dem Titel "Hinter dem Schleier".
An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich beim Drachenmond Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

Klappentext:

"Während ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Krankenschwester hat Lydia Laube auf Knien in Papua-Neuguinea Babys zur Welt gebracht, kümmerte sich um Hospitäler in ausgehöhlten Kanus, arbeitete auf einer Dschunke im Hafen von Hong Kong, half den Armen in den Slums und begleitete die Buschdoktoren in Australien.
Doch nichts davon hatte sie auf das vorbereitet, was sie als Krankenschwester in Saudi-Arabien erlebte. In einer Gesellschaft, in der sich Frauen von Kopf bis Fuß verschleiern müssen, nicht Auto fahren, wählen oder allein mit einem Mann sprechen dürfen, arbeitete die erfahrene Australierin ein Jahr lang, bevor ihr die Flucht gelang.
Es wurde ihr schlimmster Alptraum."

In unserer westlichen Welt, die von Fortschritt und Toleranz geprägt ist, kann man sich eigentlich nur ansatzweise vorstellen, dass es auch anders geht.

In ihrem Buch "Hinter dem Schleier" berichtet Lydia Laube von ihren Erlebnissen als Krankenschwester in Saudi-Arabien.
Als außenstehende Person, die an eine komplett andere Kultur gewöhnt ist, liest sich dieser Erfahrungsbericht wie ein Spaziergang auf dem Mars. Dinge, die uns hier selbstverständlich erscheinen, wie z.B. funktionierende Sanitäranlagen, kompetente Dienstleister, Einkäufe in Supermärkten mit geregelten Öffnungszeiten, sind da nur die Spitze eines Eisbergs, dessen volle Größe sich noch kilometerweit durch das Polarmeer zieht. 
Lydia Laube beschreibt Saudi-Arabien als ein Land, in dem der Wert einer Frau an dem eines Haustieres gemessen wird und in dem die Gebetszeiten komplett über allen anderen Tätigkeiten stehen. Dort regiert allein das männliche Geschlecht. Und während diese nach ihren eigenen Gesetzen leben, bzw. diese sogar mitunter komplett missachten, wird die Frau bereits für minimalste Vergehen schwer bestraft. 

Prinzipiell kann man sich überhaupt nicht vorstellen, wie sich ein halbwegs intelligenter Mensch diesen Zuständen freiwillig aussetzen kann. Dazu sei aber gesagt, dass sich diese Erfahrung vor mehr als zwanzig Jahren ereignete und die Informationsquelle Internet noch nicht zur Verfügung stand.

Inzwischen sind also viele Jahre vergangen und das merkt man auch der Schreibweise der Autorin an. Es wird ersichtlich, dass Lydia Laube inzwischen einen gewissen Abstand zwischen sich und ihren Erlebnissen geschaffen hat. So kommt es dann auch vor, dass die Schilderungen mitunter von einem leichten Anflug schwarzen Humors geprägt sind.
Nichtsdestotrotz setzt die Autorin den dort erlebten Horror sehr detailliert in Szene und zeichnet ein sehr detailreiches Bild dieser unfassbar "anderen" Kultur.

Fazit:
"Hinter dem Schleier" von Lydia Laube ist interessant, packend und vor allen Dingen informativ. Wer sich für andere Kulturen interessiert, gerne mal über wahre Schicksale liest und etwas mehr über den Islam erfahren möchte, sollte hier zugreifen.


Details zum Buch laut Amazon:


Eine kostenlose Leseprobe gibt es HIER.
 
HIER kann man das Buch bestellen.


       

Samstag, 2. März 2013

Kutná Hora - Kreaturen des Zorns als Hörspiel

Hörspiel - Special




Am 8. März 2013 erscheint endlich das Hörspiel zu André Wegmanns "Kutná Hora - Kreaturen des Zorns". 

André Wegmann war bereits öfter auf meinem Blog zu Gast. Neben meinen Rezensionen zu seinen bisher veröffentlichten Werken, findet Ihr auf meinem Blog auch ein ausführliches Autorenportrait des Autors.
 
Wer bereits den Roman "Kutná Hora" oder meine Rezension dazu gelesen hat, weiß, das André Wegmann in Sachen Horror und Co. kein Blatt vor den Mund nimmt.

Markus Winter, Inhaber des Hörbuch- und Hörspielstudios WinterZeit, hat die Herausforderung angenommen und aus diesem deftigen Horrorschocker ein Hörspiel aus der Reihe DARK MYSTERIES gezaubert.
Dabei sollte kurz erklärt werden, worin der Unterschied zwischen Hörbuch und Hörspiel besteht.
Im Gegensatz zu einem Hörbuch wird im Hörspiel nicht der komplette Roman 1:1 von einem einzigen Sprecher vorgelesen. In einem Hörspiel bekommen die Charaktere eigene Stimmen, so dass die Dialoge real erscheinen. Ebenso werden Geräusche und Effekte eingespielt. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an die gute alte Zeit, als Ihr mit der Taschenlampe bewaffnet unter der Bettdecke den Geschichten der TKKG-Bande gelauscht habt. So ähnlich, nur viel cooler, müsst Ihr Euch das Hörspiel zu "Kutná Hora" vorstellen.
Die Reihe DARK MYSTERIES verzichtet dabei aber komplett auf Sexszenen. Deswegen müsst Ihr auf die heiße Nummer zwischen Torrie und Randy, die den Roman ursprünglich einleitet, leider verzichten. 

Dennoch wurde das empfohlene Mindestalter mit 16 Jahren angegeben. Der Horror dürfte also noch immer seine volle Wirkung entfalten. 

Nichtsdestotrotz ist dieses Hörspiel auf jeden Fall ein "Ohr" wert. Deswegen habe ich mir erlaubt, anhand der zur Verfügung gestellten Leseprobe ein kleines Video für Euch zu basteln.


Wenn das nun nach Eurem Geschmack war, solltet Ihr die Facebookfanseite von Horror and more im Auge behalten. Dort werde ich nämlich in Kürze ein Exemplar dieses Hörspiels unter allen teilnehmenden Fans verlosen.
Wer sich jedoch nicht auf sein Glück verlassen möchte, kann sich dieses unterhaltsame Hörspiel für nur 8,99 Euro HIER bestellen. 

Details zum Artikel laut Anbieter:


Horrorthriller
Inszenierte Lesung
ERWACHSENE - ab 16 Jahren
Nach einer Idee
von Andrè Wegmann
Medium: CD
Anzahl Tonträger: 1
Laufzeit: ca. 56 Minuten

Buch, Produktion und Regie:
Markus Winter
Aufnahme, Sounddesign und Mix:
Oliver Baumann, WinterZeit
Mastering: Michael Schwabe, monoposto
Musik: Patrik Bishay

Kurzbeschreibung:
Übelkeit stieg in mir hoch. Was ich sah war – ekelhaft. Unmenschlich. Auf seinem Bauch saß eine Ratte, über die ein kleiner Käfig aus Eisen gestülpt war. Oben – auf dem Käfig – befand sich ein Behältnis, in dem ein großes, glühendes Stück Kohle lag. Die, durch die Hitze in Todesangst versetzte, Ratte hatte in ihrer Panik begonnen, sich einen Weg nach unten zu fressen – durch den Körper des Mannes. Augenblicklich musste ich kotzen.
Sprecher: Wanja Gerick,
Corinna Dorenkamp, Helmut Winkelmann,
Hildegard Meier, Tom Jacobs und Michael Beyer.

Erscheinungsdatum: 08.03.2013
VORBESTELLBAR!
Auslieferung erfolgt bei Erscheinen.

Preis: 8,99 € (netto 7,55 € / MwSt.: 1,44 €)