Freitag, 6. Juni 2014

Komm in die Dunkelheit - Daniel I. Russell

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Klappentext:

Mario Fulcinni: Jung, erfolgreich, gut aussehend. Im Laufe seiner Karriere hat er mehr Ausschweifungen genossen, als jeder römische Imperator. Frauen, Partys, Drogen – doch er will mehr. Und genau dies verspricht jene geheimnisvolle Soiree … eine Erfahrung, die sein Leben verändern wird!
Zitternd und dem strömenden Regen ausgesetzt, erreicht er das “Metus House.”
Sein Empfang: ein pausbäckiger, älterer Gentleman. Es ist Worth, Marios Führer für den Abend.
Und die Tour beginnt …
Ein Labyrinth aus heimtückischen Fallen und unheimlichen Geschöpfen erwartet ihn bereits.
Komm in die Dunkelheit!


Nach „Samhane“ war dies bereits mein zweiter Roman von Daniel I. Russell, den ich mir reinziehen durfte, und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.

Wo „Samhane“ mit ordentlich Action aufwartet und mitunter einen winzigen Touch von „Supernatural“ hat, schlägt „Komm in die Dunkelheit“ etwas leisere, aber nicht minder gelungene Töne an.

Mit Mario Fulcinni präsentiert Russell seinen Lesern einen unsympathischen Drecksack vom Allerfeinsten. Folglich wünscht man sich nichts sehnlicher, als ihn leiden zu sehen.

Und das wird er, darauf kann man sich verlassen!
Russell lässt sich also nicht lange bitten und schickt den armen Mann auf den Höllentrip seines Lebens.

Im Metus House werden Events der besonderen Art angeboten. Nur wer reich und bekloppt genug ist, bucht sich ein Special, um eine Nacht zu erleben, die einen schnurstracks in die nächste Klapsmühle bringen kann – wenn man überlebt.

Bisher habe ich noch nicht einen einzigen Teil der beliebten Filmreihe „SAW“ gesehen, aber dieser Roman enthält genau das, was ich mir zu diesen Filmen vorstelle.
Völlig abgedrehte, wenn nicht geisteskranke Stationen müssen durchlaufen werden, die den Teilnehmern alles abverlangen – sowohl physisch, als auch psychisch.

Dieser hochunterhaltsame Schmöker enthält eigentlich alles, was mein blutrünstiges Leserherz begehrt: Interessante, mitunter garstige Charaktere, ein bisschen Sex, eine Menge Gemetzel und wirklich fiese, grenzwertige Psychospielchen, die selbst hartgesottene Horrorfans dumm aus der Wäsche schauen lassen.

Mehr Infos? Sorry, Spoilergefahr!
Einfach mal selbst die Nase ins Buch stecken, abschalten und sich von dem angenehm einfachen Schreibstil höllisch gut unterhalten lassen.

Zum Ende fiel mir sofort der altbekannte Spruch aus den Gespenster-Geschichten ein:

„Seltsam? Aber so steht es geschrieben …“

Fazit:

„Komm in die Dunkelheit“ von Daniel I. Russell erzählt uns von Abgründen, Abscheulichkeiten, Sünden und anderen Dingen, die wir nicht einmal unserem ärgsten Feind wünschen.
Ich habe mich blendend unterhalten und empfehle diesen coolen Schmöker gerne weiter.

“Komm in die Dunkelheit” kann man hier bestellen *klick*

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