Sonntag, 10. August 2014

Autorenportrait - Arthur Gordon Wolf

Dieses Autorenportrait widme ich dem 1962 geborenen Schriftsteller Arthur Gordon Wolf.


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Meine Autorenportraits sollen den geneigten Leser nicht mit Fakten langweilen, die sich leicht ergoogeln lassen. Hier halte ich fest, wie ich auf genau diesen Autor gekommen bin und was mich dazu gebracht hat, ihn hier vorzustellen.

Wer dennoch auch die Sachinformationen möchte, ist herzlich eingeladen, Mr. Wolf auf seiner Homepage zu besuchen.

Als Horror and more noch in den Kinderschuhen stand, war ich privat ständig auf der Suche nach neuem Horrorstoff.
Arthur Gordon Wolf – bzw. seine Erstausgabe von „Katzendämmerung – schwarze Sterne“ – entdeckte ich im Regal einer Büchertausch-Plattform. Ich dachte, das wäre ein schönes Geschenk für meinen Bruder, da man sich das Buch auch signieren lassen konnte. Die Story juckte auch mir in den Fingern, also beschloss ich, es zu ordern.

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Das Buch landete also (mit einer ganz tollen Widmung versehen) bei meinem Bruder. Dort wurde es dann später auch von seiner Freundin entdeckt und verschlungen. Die Begeisterung meiner Schwägerin in spe ist mir noch gut in Erinnerung. Also orderte ich dann noch eines für mich.

Was soll ich sagen? Ich liebte es! Wie sehr, könnt ihr hier nachlesen.

Hier sehen wir den Autor an einem der Originalschauplätze aus „Katzendämmerung“. Etwa ein Jahrzehnt Arbeit und Recherche stecken in diesem Werk.

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Leider war das gute Stück aber unvollständig. Von der existierenden Trilogie waren in diesem Exemplar nur die ersten beiden Teile abgedruckt.

Erlöst wurde ich schließlich vom LUZIFER Verlag, der anscheinend von diesem Werk ebenso beeindruckt war wie ich. „Katzendämmerung“ wurde mit einem genialen Cover von Timo Kümmel geschmückt und als vollständige Trilogie neu aufgelegt.

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Meine Meinung dazu könnt ihr hier lesen.

Aber auch VOODOO PRESS hatte bereits zuvor ein Auge auf Arthur Gordon Wolf geworfen. Und so hielt ich noch vor Erscheinen der Neuauflage von Katzendämmerung meinen ersten UMC-Roman von ihm in den Händen. Auch diesen konnte ich signiert ergattern.

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Mit „Die weissen Männer“ hatte der Autor mich dann endgültig am Wickel. In meiner Buchbesprechung dazu gibt es alle weiteren Details.

Arthur Gordon Wolfs UMC-Universum besteht aus mehreren Romanen/Novellen oder auch Geschichten, von denen ich zuvor bereits „Die Dunwich-Pforte“ gelesen hatte. Auch diesen Titel hatte ich hier bereits vorgestellt.

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Und immer wenn man denkt, woher kenne ich den bloß? Wo, verdammt noch eins, habe ich diesen Namen schon gelesen, betrachte man bitte diese eigens geklöppelte Collage. Sie beinhaltet, wenn ich anständig recherchiert habe, alle Veröffentlichungen in Anthologien und Magazinen.


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Okay, die Dunwich-Pforte ist noch einmal mit reingerutscht, ich bitte um Verzeihung.

Während wir also auf Facebook, via Twitter oder auch Google+ täglich von Hunderten von Autoren mit Werbung gefoltert werden, sitzt dieser außergewöhnliche, bescheidene und hochtalentierte Autor schon an einer neuen, aufregenden Geschichte.

So ist es auch kein Wunder, dass auch beim Vincent Preis ab und zu sein Name fällt.

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Inzwischen bin ich zu einem echten Fan von Arthur Gordon Wolf geworden. Und ich gebe zu, ich sammle seine Bücher und die Anthologien, in denen er vertreten ist. Natürlich besitze ich noch nicht alle, aber ich bin auf einem guten Weg.

Seit ich weiß, dass weitere UMC-Geschichten unveröffentlicht in der Schublade schlummern, habe ich Hummeln im Hintern und hoffe sehr, dass sich da bald etwas tut. Es wäre zu schade, die nicht lesen zu dürfen.

Last but not least hatte ich sogar zweimal die Ehre, meine eigenen Geschichten zusammen mit denen von Arthur Gordon Wolf in einer Anthologie veröffentlicht zu sehen. Ohne Übertreibung, darauf bilde ich mir wirklich etwas ein.

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Beide zu beziehen über Amrûn .
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Dieser Autor ist ein fester Bestandteil meiner Leseliste geworden. Jede seiner Geschichten, die ich bereits kenne, hat mich auf unterschiedliche Weise begeistert. Ich mag die gute Mischung, denn Herr Wolf beherrscht alle Gangarten der Fantastik – auch die härteren – ohne jemals vulgär zu werden. Er kann Figuren erschaffen, die einem wichtig werden, und er haucht allem Leben ein, was sich in sein Manuskript verirrt. Wollen wir also hoffen, dass nicht eines Tages versehentlich eine Dämonen-Statue in sein nächstes Manuskript fällt. Die Folgen könnten verheerend sein.

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