Donnerstag, 14. August 2014

Der Sommer, als ich starb - Ryan C. Thomas

Der_Somer_als_ich_starb_200


Klappentext:

Als Roger Huntington für den Sommer vom College nach Hause kommt und seinen besten Freund Tooth trifft, weiß er, dass sie jede Menge Spaß haben werden. Bier, Comics, Filme, vielleicht sogar Mädchen. An einem prächtigen Sommermorgen brechen sie zum Bobcan Mountain auf, um auf Bierdosen zu schießen. Nur zwei Freunde, die zusammen Zeit verbringen und über ihre Zukunft reden … zwei Freunde, die urplötzlich in einen Albtraum gestürzt werden. In den Klauen eines sadistischen Killers und seines hungrigen Hunds müssen sie die Frage beantworten: Werden Helden geboren oder erschaffen? Und wichtiger noch: Wie überlebt man, wenn alle Wege in den Tod führen?

„Der Sommer, als ich starb“ war mein „Erster“ von Ryan C. Thomas. Ziemlich sicher wird es wohl auch nicht das letzte Buch dieses Autors sein, welches den Weg in mein blutrünstiges Regal finden wird.

Wie die kurze Einleitung bereits verrät, hatte ich mächtig Spaß. Nicht nur, weil es in diesem Schmöker herzhaft zur Sache ging, sondern weil hier einfach alles gepasst hat.

Dabei hatte ich auf den ersten 5-10 Seiten noch gedacht: „Hm, irgendwie komme ich nicht rein.“ Am nächsten Tag war mir klar, dass man einfach nach gut zehn Stunden Arbeit am Computer, mit kleinen, verquollenen Augen und müde wie ein Komapatient keinen frischen Lesestoff in die Hand nehmen sollte.
Nachdem ich also ausgeruht das Ganze noch einmal in Angriff nahm, gab es auch kein Halten mehr.

Ich habe das gute Stück völlig gebannt in einem Happen gefressen und bin gerade ziemlich stinkig, weil es nun vorbei ist.

Der Autor nennt die Dinge beim Namen, macht keine Gefangenen, kennt keine Scham und rockt damit ein Leserhirn bis in die hintersten Windungen.

Ich möchte jetzt an dieser Stelle keine Vergleiche mit Lee, White und Co. In die Buchbesprechung werfen. Zwar mag der Anteil an Gewalt und Blut in etwa passen, aber trotzdem macht Mr. Thomas sein ganz eigenes Ding.

Angefangen beim rotzig-direkten Sprachgebrauch bis hin zu Charakteren, die man förmlich sehen kann, wenn sie beschrieben werden, war der ganze Roman ein einziger fetter Strike.

Die gelungene Mischung aus sämtlichen möglichen Gefühlen des menschlichen Verstands, gepaart mit einer unterhaltsamen Story, macht diesen Schmöker zu einem spannenden Pageturner, der eher gelassen beginnt und sich bis zum Ende zu einem Monster von Horror-Roman steigert.

Mehr! Gibt es mehr? Ich werde recherchieren und schauen, ob ich mehr bekommen kann.

Fazit:

„Der Sommer, als ich starb“ von Ryan C. Thomas entpuppte sich als überraschend spannender, hochwertiger Pageturner und ist somit eines meiner Highlights 2014.
Keine Frage – Kaufen!

Der Sommer, als ich starb kann hier bestellt werden *klick*

Kommentare:

  1. Auf den werd ich jetzt umso gespannter warten. Mich stört nur der "Amazon-Zwangskauf".

    Gruß
    Harry

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, geht leider nicht anders. Ich hatte zuvor auch beim Verlag nachgefragt, ob man dort direkt bestellen kann. Leider nein.
      Danke fürs Lesen :D

      Löschen