Mittwoch, 29. Oktober 2014

Timmy Quinn, Band 1 von 3 - Kealan Patrick Burke

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Klappentext:

Der Schildkrötenjunge

1979, Delaware, Ohio, Sommerferien. Timmy Quinn und sein bester Freund Pete Marshall treffen am Myers-Teich auf einen seltsamen Jungen namens Darryl. Als sie ihren Eltern von dieser Begegnung erzählen, treten sie damit etwas in Gang, das seinen Ursprung in einer schrecklichen, bösartigen und brutalen Vergangenheit hat – und das Timmy Quinns Leben fort an verändern wird.

Diese Novelle gewann 2004 den Bram Stoker AWard als beste Novelle des Jahres!

Die Häute

Sieben Jahre sind seit den Ereignissen am Myers-Teich vergangen. Timmy Quinn ist auf der Suche nach einem Ort des Friedens, und das führt ihn zu seiner trauernden Großmutter in eine kleine Hafenstadt an der Südküste Irlands. Doch schnell verwandelt sich der Hafen in einen Käfig, in dessen Grundfesten sich die Toten in einer alten zerfallenden Fabrik versammeln.
Um sein Leben und das derer, die er liebt, zu beschützen, muss Timmy Quinn einen Schritt hinter den Vorhang treten, in das Reich der Toten, um dort noch etwas viel grauenhafteres zu entdecken – eine riesige Gruppe, bekannt als »Die Häute«

Noch bevor erste Werke von Kealan Patrick Burke ins Deutsche übersetzt wurden, war sein Name bereits für viele Englisch lesende Horror-Fans ein Begriff.
Im Laufe der Jahre stolperte ich immer wieder über diesen Autor und ich habe mir sagen lassen, dass gewisse Leserinnen schon alleine deswegen seine Bücher kauften, weil er so ein „Schnuckelchen“ sei.

Was zur Hölle … ?

Ja, Sachen gibt es …

Ich persönlich bin nicht unbedingt empfänglich für solche Äußerlichkeiten (glaubt es oder nicht), aber ich bin umso empfänglicher für die Empfehlungen meiner gleichgesinnten Bücherfreunde.
Darum hatte ich dann auch richtig Spaß, als Voodoo Press sich endlich erbarmte und „Herr der Moore“ ins Deutsche übersetzte.

Meine Erwartungen wurden gänzlich erfüllt, also steht Mr. Burke seitdem auf meiner persönlichen Liste der Lieblingsautoren.

Auf „Timmy Quinn“ warten wir alle nun schon etwas länger, aber lasst euch gesagt sein: Das Warten hat sich gelohnt.

Band 1 von 3 umfasst die Novellen „Der Schildkrötenjunge“ und „Die Häute“.

Kealan Patrick Burke bleibt mit dieser Reihe seinem gelungen düsteren Stil treu und legt sogar noch ein Schüppchen drauf.
Hier wird der Leser nicht unbedingt mit Brutalitäten geködert, wenn auch ein gewisses Maß an Grausamkeit vorhanden ist.
Vielmehr besticht der Autor mit seinem düster-bildhaften Schreibstil, dem man rettungslos verfällt, sobald man die ersten Seiten inhaliert hat.
„Der Schildkrötenjunge“ dient hierbei sozusagen als Vorstellung von Timmy Quinn – ein außergewöhnlicher Junge mit einer besonderen Gabe. In dieser ersten Novelle lehrt der Autor uns bereits das Fürchten.
In „Die Häute“ wird die Daumenschraube des Horrors allerdings noch enger gezogen. Tatsächlich habe ich es an verschiedenen Stellen vor lauter Spannung kaum noch ausgehalten. Lesen, des nachts, allein – das war verdammt scary!
Nennt mich Gänsehaut-Woman! Diese Geschichten haben mich wirklich mächtig gegruselt. Ich bin und bleibe ein begeisterter Fan dieses Autors. Und dass er ein Schnuckelchen ist, na ja, dafür kann er ja nichts. Schreiben kann er jedenfalls, aber holla die Waldfee!

Fazit:
„Timmy Quinn – Der Schildkrötenjunge u. Die Häute“ ist der zu hundert Prozent gelungene Auftakt einer Reihe, die einfach nur Spaß macht.
Wer sich mal wieder richtig gruseln und sich vor lauter Grauen ganz fest in seine Bettdecke wickeln möchte, sollte hier unbedingt zuschlagen. Ich bin wirklich nicht leicht zu ängstigen, aber Mr. Burke hat mich vor dem Schlafengehen die Schränke kontrollieren lassen. Klasse!

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