Samstag, 1. November 2014

Panoptikum - Andreas Zwengel

sis - tib - panoptikum


Das sagt der Klappentext:

Zwölf Geschichten aus dem weiten Feld der Phantastik. Von historischem Steampunk über groteske Märchen und Lovecraft’schen Tentakelhorror bis zur dystrophischen Science Fiction. Geschichten mit einem großen Herzen für Pulp Fiction und viel schwarzem Humor.

Andreas Zwengel war mit schon vor dem Genuss dieser Kurzgeschichtensammlung ein Begriff. Ich besprach „Die Schattenkrieger“, Band 6, aus einer kleinen, ganz passablen Buchreihe mit dem fröhlichen Namen „Teezeitgeschichten“. Diese Geschichte fand ich damals nett, aber nicht überragend, was der knappen Vorgabe von etwa fünfzig Seiten geschuldet sein mochte.

Trotzdem war mein Interesse geweckt. Deswegen freute es mich, in „Mängelexemplare Dystopia“ eine wirklich unterhaltsame Kurzgeschichte von ihm zu entdecken. Mit der Story „Souljacker“ hatte Andreas Zwengel mich innerhalb weniger Minuten im Sack. Seitdem lese ich seine Werke wirklich gerne.

„Panoptikum“ ist eine vielseitige Sammlung von zwölf Kurzgeschichten, in denen der Leser so ziemlich alles vorfindet, was er sich in seinen kühnsten Phantastik-Träumen ausmalen kann. Die Palette ist äußerst breit gefächert und bietet nahezu alles an. Monster, Hexen, Viren, Aliens, Vampire – Horror, ein Hauch von Steampunk und ein wenig Science Fiction, dies alles ergibt eine kinoreife Mischung, die einem Unterhaltung vom Feinsten bietet.

Der Autor punktet aber nicht nur mit Vielfalt, sondern auch mit einem erfrischend locker-flockigen Schreibstil, der unterschwellig einen fiesen, sympathischen Humor transportiert.

In diesem Schmöker wurde ich stets auf’s Neue überrascht und somit bestens unterhalten. Ich habe wirklich jede einzelne Geschichte inhaliert, wann immer ich Zeit fand.

Fazit:

„Panoptikum“ von Andreas Zwengel ist eine in jeder Hinsicht gelungene Kurzgeschichtensammlung, die Spaß macht. Schade, dass ich sie schon gefressen habe. Gerne lese ich künftig mehr von diesem Autor.

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